Marco Pagano

Ich wurde am 24. April 1980 in Köln-Kalk geboren. Nach Stationen in Humboldt/Gremberg und Porz-Langel zog es meine Familie nach Refrath, wo sich meine Eltern mit einem italienischen Delikatessengeschäft und später mit einer Trattoria selbständig machten. Nach meiner Schulzeit auf der Johannes-Gutenberg-Realschule und dem Otto-Hahn-Gymnasium in Bensberg habe ich zunächst meinen Zivildienst in der gerontopsychiatrischen Pflegeeinrichtung der AWO an der Saaler Mühle in Bensberg geleistet. Dies war eine Erfahrung, die mich bis Heute prägt.

Meine größte Leidenschaft ist die Musik. Seit 19 Jahren spiele ich zusammen mit meinen besten Freunden in einer Rockband. Es gibt für mich kaum etwas Schöneres, als akribisch an eigenen Stücken zu arbeiten. Sich in der Gruppe aufeinander zu verlassen, aufeinander einzugehen und das Beste aus einem Song zu holen: That’s rock. Wichtig ist für mich – insbesondere bei meinem zeitaufwändigen Engagement – Sport. Gerne schalte ich beim Joggen im Brücker Wildpark oder im Königsforst vom Alltag ab oder spiele eine Runde Fußball mit meinen Jungs im Garten.

Meine Themen

Wohnen

Eines der wichtigsten Ziele der nächsten Jahre lautet: Bauen, bauen, bauen! Wir brauchen mehr Wohnraum. Nicht nur in Köln, sondern in ganz NRW. Dieser Wohnraum muss für die Menschen vor Ort bezahlbar sein. Das heißt, wir müssen den Bau neuer Häuser und Wohnungen sowie Sanierungen vorantreiben und fördern. Wir dürfen aber auch die Entwicklung der Quartiere nicht aus den Augen verlieren: Strukturschwache Veedel brauchen unsere gesamte Aufmerksamkeit. Die Förderung von Quartiersmanagement muss forciert werden, wir brauchen ausreichend und wohnortnahe Betreuungs- und Schulplätze und die Menschen müssen sich in ihrem Zuhause sicher fühlen. Dafür möchte ich ein verlässlicher Partner in Düsseldorf sein.

Leben

Wir leben in einer Großstadt und das Freizeitverhalten in unserer Gesellschaft hat sich in den vergangenen Jahren deutlich verändert. Die Menschen treffen sich nicht mehr nur zu Hause, der öffentliche Raum – z.B. am Brüsseler Platz, am Deutzer Rheinboulevard oder in der Merheimer Heide – ist ein Wohnzimmer geworden. Hierauf müssen wir die passenden Antworten finden. Aus diesem Grund unterstütze ich u.a. den Vorstoß, Freizeitlärm künftig neu zu betrachten. Ausgehquartiere sind ein wichtiger Teil einer Großstadt. Es geht aber auch um Sport und Kultur. Wichtig ist mir: Wir dürfen dabei die Quartiere nicht gegeneinander ausspielen. Daran möchte ich in Düsseldorf arbeiten: Für ein lebenswertes Köln.

Arbeiten

Gute Arbeit muss der Lebenswirklichkeit der Menschen gerecht werden, egal ob sie selbständig oder angestellt sind. Deswegen müssen wir besonders prekäre Beschäftigung in unseren Fokus nehmen, die gerade für junge Menschen und Selbständige ein immer größeres Problem wird. Gute Arbeit bedeutet für mich: Gut bezahlt, sozial abgesichert und flexibel. Wir müssen aber auch an die Menschen denken, die auf dem 1. Arbeitsmarkt keine Chance haben und ihnen eine Perspektive bieten. Deswegen setze ich mich für mehr öffentlich geförderte Beschäftigung ein. An diesen Themen müssen wir täglich weiter arbeiten und das möchte ich – auch als ver.di Mitglied – im Landtag NRW vorantreiben und dabei auch die Zusammenarbeit mit den Gewerkschaften stärken.